Sirocco & Kunst
Die Camera obscura – dunkle Kammer – hat Mathematiker und Astronomen bereits in früherer Zeit schon fasziniert. Lange vor der Erfindung der Fotografie wurde der Effekt beschrieben, den sich die Camera obscura zunutze machte.
Während viele professionelle Fotografen die Lochkamera-Fotografie lediglich als gelegentlichen Ausgleich zu ihrer kommerziellen Tätigkeit betreiben und Kunstschaffende diese Technik meist nur als ein Experimentierfeld unter vielen andern benutzen, ist für Elisabetha Günthardt die Arbeit mit der Lochkamera fester Bestandteil ihres Schaffens. Im Zentrum ihres «antizyklischen» Verfahrens steht die Büchse – ein kleines Loch in der Wand generiert erstaunliche Wirklichkeiten.





